SANDRA BROWN
Sandra Brown

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Eisnacht

Mona

06. Januar 2018

Geht so

Sandra Brown "Eisnacht"

Klappentext
Wenn die Hölle gefriert … Wie kristallene Nadeln kriecht die Angst Lillys Rücken herab. Nicht vor dem Eissturm, der vor ihrer Berghütte tobt, sondern vor dem Mann, der verletzt und blutig mit ihr auf das Ende des Blizzards wartet. Immer stärker wächst Lillys Verdacht, dass Ben Tierney, dessen Ausstrahlung sie im letzten Sommer zum Schmelzen gebracht hat, ihr jetzt eiskalt den Tod bringt. Inmitten einer Lawine widerstreitender Gefühle muss Lilly entscheiden, ob sie ihrem Verstand oder ihrem Instinkt folgen will … Sandra Brown in Bestform: eiskalte Spannung und heiße Gefühle!

Meine Beschreibung
Der Klappentext klang sehr vielversprechend, und das Buch fing auch sehr gut an. Als im Prolog Ben Tierney bei den Gräbern steht und mit der Schüppe zum Auto geht war das schon sehr spannend als Einstieg.

Es vermittelte den Eindruck, dass er der gesuchte Frauenmörder ist, anfangs war das okay, aber irgendwie dachte ich dann, das ist doch öde, jetzt soll ich noch hunderte von Seiten lesen und weiß jetzt schon wer der Mörder ist. Das kann eigentlich nicht sein.

Ich hab den Prolog noch mal gelesen, und der ließ keinen anderen Schluß zu, und, so ab Seite 200 wurde es mir zu langweilig.

Die beiden da in der Hütte eingeschneit, da ging die Spannung flöten fand ich. Das war nur noch klischeehaft, kitschig und langatmig. Ich war sicher, entweder kommt da noch eine Überraschung oder das Buch wird von Seite zu Seite ermüdender. Habe darauf hin viele Seiten "diagonal" gelesen.

Weiterhin gefiel mir die doch häufiger angewandte Fäkalsprache nicht, diese derbe Ausdrucksweise der Protagonisten untereinander empfand ich als sehr unangebracht.

Ab Mitte des Buches war ich mir sicher, dass Tierney nicht der Mörder ist, aber da war halt dieser eindeutige Prolog für den es keine andere Erklärung gab.

So "ermittelte" ich dann in Gedanken mit, hatte viele Verdachtsmomente, auch den Mörder hatte ich im Verdacht.

Die Bezeichnung Thriller hat dieses Buch für mein Gefühl allerdings nicht verdient.

Und die Finte mit Tierney zu Beginn war einfach nur billig. Aber das ist wohl ein typischer Stiel von Sandra Brown las ich inzwischen bei anderen Rezensionen.

Beim nächsten Buch (eins werde ich noch lesen) werde ich mich nicht mehr von solchen Fehlinformationen reinlegen lassen.

Fazit:
Der reine Krimi ist eine gute Geschichte, aber die Autorin hat zu viel Liebesgeschnulze eingebaut (das mag ich nicht beim Krimi), die beabsichtige Fehlleitung der Gedanken durch den Prolog fand ich absolut nicht gelungen.

Eine sündige Nacht

Dorothea Müller

14. Dezember 2017

sündig

Caroline Dawson hat es geschafft. Doch jetzt liegt ihr Ehemann im Krankenhaus und im sterben. Roscoe Lancaster ist nicht nur reich, sondern auch dreißig Jahre älter. Deshalb kehrt auch sein Sohn zurück, Rink Lancaster ist nicht nur Caroline´s Schwiegersohn. Er hat ihr vor langer Zeit das Herz gebrochen.

Es fängt ganz normal an und wird bald zu einem Nervenaufreibende Geschichte mit viel Liebe, Romantik und Hass. Caroline kann man verstehen und nur bewundern, wie sie alles meistert. Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit viel Herz und Schmerz. Wie kann ein Mensch nur so voller Hass sein? Extra dazu bekommt man noch eine kleine süße und unschuldige Liebesgeschichte, die einen wieder ans Gute im Menschen glauben lässt. Das Buch ist viel zu schnell vorbei. 

Ein Hauch von Skandal

Janine

13. Dezember 2017

Viva Rubia

Meine Meinung zum Buch: Autorin Sandra Brown sagt über sich, dass sie sich fürchtet, die Fähigkeit zum Schreiben jemals zu verlieren. Nach diesem Buch zweifle ich daran, dass dies überhaupt je möglich wäre. Meine Gedanken werden durch die zahlreichen Auszeichnungen unterstützt, welche die sympathische Texanerin bereits gesammelt hat. Zurecht - die Geschichte ist fesselnd und man fiebert mit Jade mit, obwohl man grundsätzlich damit rechnet, dass sie den Racheplan früher oder später beiseite legt, weil - Klischee - sie etwas Erfüllenderes in ihrem Leben findet. Doch nicht so diese Buch, dies ist nicht die typische Story, in welcher der Appell schlussendlich lautet: Rache ist schlecht. Es ist eine Lektüre, die anschaulich zeigt, wie eine junge Frau, gezeichnet von diesem einen schicksalreichen Vorfall, ambitioniert für ihr Recht kämpft und dadurch nicht nur ihren Ruf wiederherstellen , sondern auch ihr Glück vervollständigen kann - mit jemandem, der ihr hilft, ihre Ängste zu überwinden und hinter sich zu lassen.

Sanfte Rache

Karina

03. November 2017

Nervenkitzel garantiert

Sandra Brown hat sich mal wieder selb übertroffen. Ein durchgehend Spannendes Buch und ich freue mich sehr auf das Neuste von Ihr. Ich kann Sandra Brown jedem Leser empfehlen

Nacht ohne Ende

Das Echo vom Alpenrand

02. November 2017

Eine lange Nacht

Unschlüssig was sie, außer Cola, auf der bevorstehenden Nachtfahrt am Besten wachhalten könnte, wird Tiel McCoy, abrupt aus ihren Überlegungen gerissen. Zutiefst erschrocken folgt sie, ebenso wie alle anderen Kunden des kleinen Tankstellenshops, der Aufforderung des bewaffneten Jugendlichen, sich auf den Boden zu legen. In der Hoffnung dass der Spuk vorbei ist, sobald seine Komplizin die Tageseinnahmen einkassiert hat, beruhigt sie sich langsam. Doch der unvermittelte Schmerzensschrei der jungen Frau und das intuitive Gefühl, dass dies nur der Auftakt war, läßt ihren Optimismus jäh schwinden und sie ist sich sicher, dass diese Nacht noch lange nicht vorbei ist.

Fazit
Eine spannende Story, bei der man mit den Protagonisten geradezu mitfiebert und auf ein gutes Ende hofft.

Kalter Kuss

Conny G.

03. Oktober 2017

Absolut fesselnder und spannender Thriller

Bellamy Lyston Price hat unter einem Pseudonym den Roman „Kalter Kuss“ veröffentlicht, in dem sie den Mord an ihrer älteren Schwester Susan aufarbeitet. Zwar hat sie die Namen aller Beteiligten verändert aber es wird klar, um wessen Geschichte es sich handelt, als ein windiger Sensationsjournalist ihre wahre Identität aufdeckt. Der mediale Rummel, der darauf folgt, ist riesengroß und es folgen Interviews, Signierstunden und Lesungen. Was aber niemand weiß ist, dass Bellamy mit dem Buch nicht nur die Ereignisse dieses schrecklichen Tages vor 18 Jahren verarbeiten möchte sondern hauptsächlich versucht hat, beim Recherchieren und Schreiben ihre Erinnerungslücken zu schließen. An einen gewissen Zeitraum dieses Tages fehlt ihr jede Erinnerung, was wohl auf ein Trauma zurückzuführen ist, aber es ist ihr bisher nicht gelungen, diese Erinnerungen wieder zu finden.
Nachdem ihre Identität bekannt wurde, erhält sie anonyme Drohungen und es hat den Anschein, dass der damals in einem reinen Indizienprozess verurteilte Mörder vielleicht gar nicht schuldig war und der wahre Mörder immer noch auf freiem Fuß ist.
Oder gibt es andere Beteiligte, die etwas zu verbergen haben und denen es nicht gefällt, dass dieser Fall nun wieder in aller Munde ist?

Sandra Brown hat mit „Kalter Kuss“ eine fesselnde Story geschaffen, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Bellamy hat nicht nur die Probleme der anonymen Drohungen sondern auch Sorge um ihren Vater, der sehr krank ist.
Als sie mit ihrer Stiefmutter und dem Vater nach Houston zu einer Behandlung muss, engagiert sie Denton „Dent“ Carter, der Pilot mit eigenem Flugzeug ist und vor vielen Jahren auch mit ihrer Schwester Susan befreundet war. Das Wiedersehen mit der Familie ist für beide Seiten nicht so erfreulich, da natürlich auch Dent damals verdächtigt wurde.
Aber Dent ist es, der dann Bellamy zur Seite steht, sie beschützt und ihr hilft herauszufinden, was vor sich geht, wer sie bedroht und wer Susan damals wirklich getötet hat.
Der Plot ist sehr komplex und vielschichtig. Es gibt neben der Familie noch weitere maßgeblich Beteiligte, den damaligen Staatsanwalt sowie den leitenden Ermittler der Polizei. Während Detective Moody den Polizeidienst verlassen hat und abgetaucht ist, hat sich der Staatsanwalt Collier eine neue Existenz als erfolgreicher Autohändler aufgebaut. Beide spielen wichtige Rollen in dem Fall, genau wie die anderen Mitglieder von Bellamys Familie.

Wie von Sandra Brown gewöhnt, gibt es auch einen romantischen Teil, hier zwischen Bellamy und Dent, die viel Zeit miteinander verbringen. Dennoch entwickelt sich die Romanze nur sehr langsam und zögerlich, was einerseits an den beiden Personen aber auch an der Vergangenheit liegt. Die Liebesgeschichte wirkt glaubhaft und fügt sich gut in die gesamte Story ein.
Die Wahrheit herauszufinden gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Es gibt viele lose Fäden, die verbunden werden müssen und Fährten die ins Leere laufen. Das Ganze verbindet die Autorin mit etlichen Nebenereignissen und immer wieder neuen Wendungen und Überraschungen. Dadurch ist die Geschichte durchgehend fesselnd und die Spannung immer hoch.
Für mich hat sich das Buch zum Pageturner entwickelt, denn die wichtigen Fragen, wer Bellamy bedroht und was damals wirklich geschah, werden erst zum Ende beantwortet. Bis dahin gibt es immer wieder kleine Puzzleteilchen, die nur allmählich ein Bild ergeben. Die endgültige Auflösung hat mich dann sehr überrascht und war so nicht vorhersehbar. Auch alle „Nebenhandlungen“ finden am Ende ihren gelungenen Abschluss, so dass die Geschichte ein schlüssiges Ende ohne offene Fragen findet.

Sandra Brown hat mit „Kalter Kuss“ einen absolut fesselnden und spannenden Thriller vorgelegt, der mich auf ganzer Linie überzeugt und begeistert hat!


Fazit: 5 von 5 Sternen

Nacht ohne Ende

Vi @Inkvotary

06. September 2017

Ein rasanter Thriller der begeistert!

Von der ersten bis zur letzten Seite Vergnügen und grandiose Unterhaltung pur. Wer noch kein Sandra Brown Fan ist, wird es mit diesem kurzen Werk mit Sicherheit.

Blinder Stolz

Dorothea Müller

19. August 2017

Spannung pur

Berry Malone hat einen Stalker, der ihr sogar nach Haus zu ihrer Mutter folgt. Oren Starks hat jetzt einen Mann niedergeschossen und Berry gedroht sie zu ermorden. Berrys Mutter sieht nur eine Möglichkeit, ihren Vater den Privatdetektiv Dodge Hanley anzurufen und um Hilfe zu bitten. Nach dreißig Jahre sehen sie sich beide wieder....

Es beginnt schon spannend und wird noch spannender. Die Perspektiven wechseln zwischen, Berry, Oren, Dodge, Caroline und Ski. Man merkt es am Anfang gar nicht das immer mehr Charaktere ihre Sicht der Dinge erklären. Meist werden die Wendungen dann vorhersehbar, hier gar nicht. Im Gegenteil man erwartet etwas, doch dann kommt es irgendwie doch ganz anders. Man weiß das irgendetwas im Busch ist und versucht Hinweise zu finden. Man macht mit Dodge und Caroline auch einen Abstecher in die Vergangenheit und erfährt wie das mit ihnen alles begonnen hat. Die Spannung steigt am Mitte des Buches und die Brutalität von Oren nimmt zu. Das Ende ist der Hammer und ich hatte es nicht kommen sehen. :)

Sanfte Rache

Dorothea Müller

19. August 2017

Wer ist der Böse?

Emory Charbonneau macht sich auf zu einer Joggingrunde und verschwinden spurlos. Emory wacht in einer Hütte auf mit einem Fremden, der sie nicht in ein Krankenhaus bringen will. Sie ist am Kopf verletzt. Emory´s Ehemann Jeff meldet sie vermisst, doch erst viel zu spät, die Spur ist bereits kalt. Emory lebt in Gefangenschaft eines geheimnisvollen Mannes und versucht zu entkommen.

Die Geschichte beginnt ganz langsam. Die Charaktere werden vorgestellt, ihre Probleme. Dann baut sich langsam die Spannung auf. Man denkt es geht nur um Jeff und Emory, schnell merkt man das sie beide nur kleine Rädchen sind im großen und ganzen. ;) Plötzlich kommt das FBI in Spiel und man fragt sich warum, man plötzlich aus der Sicht des FBI Agents eine komplett neue Geschichte erzählt bekommt. Aber man weiß irgendwie gehört das zu Geschichte dazu, bloß wie...

Die Spannung steigt, die Action beginnt. Dann werden alle Fäden zusammen gezogen und das Spiel den richtigen zu finden beginnt. Immer wieder kommen plötzliche Wendungen. Gute werden zu böse, Böse werden zu guten. Wenn kann man noch trauen und vor allem wer wollte Emory töten. Das Ende und der Mörder haben mich Sprachlos gemacht. Das hatte ich nicht erwartet.

Sanfte Rache

Conny G.

06. August 2017

Fesselnder Romantik-Thriller

Emory Charbonneau ist Kinderärztin mit Leib und Seele und leidenschaftliche Langstreckenläuferin. Nach einem Streit mit ihrem Mann Jeff bricht sie zum Training in die Berge auf. Während ihres Trainingslaufs verschwindet sie spurlos. Ihr Mann Jeff meldet sie dann als vermisst und die Polizei beginnt nach einigen Verzögerungen mit der Suche und den Ermittlungen. Im Gegensatz zu Jeff und der Polizei erfährt der Leser schnell, was mit Emory geschah. Sie erwacht in einer fremden Hütte in Gegenwart eines fremden Mannes. Der geheimnisvolle Fremde verrät ihr nur, dass er sie verletzt und bewusstlos im Schnee entdeckt hat, nicht aber, wer er ist. Schlechtes Wetter verhindert, dass der Fremde Emory einfach zurück in den Ort bringt.
Obwohl Emory dem Fremden misstraut, ist da ein gewisses Knistern zu spüren, auf beiden Seiten.
Währenddessen ermittelt die Polizei in alle Richtungen und auch Emorys Ehemann Jeff wird verdächtigt, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben.

Für mich haben sich da viele Frage gestellt. Was ist mit Emory passiert? Warum verhält sich der Fremde so geheimnisvoll? Was beabsichtigt er damit, dass er Emory offenbar nicht gehen lassen will? Und wer ist er wirklich?
Sandra Brown hat hier eine sehr komplexe Story entwickelt, mit vielen Wendungen und Überraschungen, die verschiede Themen aufgreift. Das hat für viel Spannung gesorgt und mich hatte die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Auch wenn ich häufig das Gefühl hatte, dass der Fremde für Emory keine Bedrohung ist, kann ich nicht erklären, wieso das so war. Etwa ab der Hälfte des Buches beginnt sich langsam und stückweise abzuzeichnen, was wirklich geschah. Spannend bleibt es aber trotzdem, denn alle Zusammenhänge und das ganze Ausmaß der Geschichte sind da längst noch nicht klar. Ich hatte da auch noch keine Idee, worauf es hinauslaufen könnte. Das Ende mündet in einen großen Showdown und die Auflösung war überraschend.
Der romantische Teil der Geschichte, den es bei Sandra Brown ja immer gibt, hat sich gut in das Gesamtbild eingefügt. Es war schön zu beobachten, wie Emory und der Fremde sich immer besser kennenlernen und sich näher kommen.
Die Identität des Fremden wird natürlich auch aufgeklärt und das war ganz anders als ich erwartet hätte.

Mit „Sanfte Rache“ ist Sandra Brown wieder ein fesselnder Romantik-Thriller gelungen. Emory und der mysteriöse Fremde sind zwei besondere Protagonisten und der komplexe und undurchsichtige Plot erzeugt viel Spannung.
Mich hat die Story überzeugt und ich hatte fesselnde Lesestunden!


Fazit: 5 von 5 Sternen