SANDRA BROWN
Sandra Brown

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Böses Herz

Kerry

10. Juli 2016

Wer ist gut, wer ist böse?

Emily ist alles, was Honor Gilette von ihrem Mann Eddie geblieben ist. Vor zwei Jahren starb der Polizist bei einem tragischen Unfall. Seitdem muss sich Honor alleine durchschlagen, hat jedoch Hilfe in Form ihres Schwiegervaters und Freunden von Eddie. Doch es ist alles andere als leicht. Trotz dieser Umstände versucht Honor alles, um ihrer kleinen Tochter die beste Mutter zu sein und so bäckt sie gerade, als ihre Tochter ihr von einem schlafenden Mann im Garten berichtet. Dieser Mann schläft mitnichten in ihrem Garten - vielmehr hat er es genau auf sie abgesehen.


Es handelt sich um Lee Coburn, der sich blutüberströmt Zutritt zum Haus verschafft. Dass er nicht zufällig bei Honor aufgetaucht ist, stellt er schnell klar, denn er sucht Unterlagen von Eddie, von denen er der Meinung ist, dass Honor genau wüsste, wo sie sich befinden. Honor jedoch ist völlig ahnungslos, tut aber, was Coburn von ihr verlangt, denn immerhin hat er in ihrer Tochter das beste Druckmittel überhaupt. Durch Zufall ist ein Freund Eddies in der Nähe und will bei Honor nach dem Rechten sehen - und wird von Coburn ermordet. Coburn flieht zusammen mit Mutter und Kind.


Honor ist in einem Alptraum gefangen, entführt von einem Mörder. Schon vor dem letzten Mord wurde Coburn wegen 7-fachen Mordes gesucht. Noch dazu weiß sie nicht, was sie von diesem Mann halten soll, denn er behauptet aufs energischste, dass Eddies Tod vor zwei Jahren kein Unfall war und das sowohl sie, wie auch ihre Tochter in großer Gefahr wären. Fest steht, Honor und ihr Kind schweben in großer Gefahr, sei es durch Coburn oder die ominösen Verursacher von Eddies "Unfall", denn wenn Honor ganz ehrlich ist, auch sie hat nie so recht an die Unfallversion geglaubt, denn vieles war für sie unstimmig. Wenn Eddie tatsächlich Unterlagen hinterlassen haben sollte, die Licht ins Dunkel bringen, müssen sie sie vor ihren Verfolgern finden - doch diese sind ihnen dicht auf den Fersen und sie machen vor nichts Halt ...



Wer ist gut, wer ist böse? Der Plot wurde spannend erarbeitet. Lange Zeit war ich mir unsicher, ob Lee Coburn die Wahrheit über Eddie vermutetet oder nicht und überhaupt machte er auf mich nicht wirklich den Eindruck eines "guten" Charakters und dennoch, er hat eine Menge riskiert, um Mutter und Kind vor ihren vermeintlichen Verfolgern zu beschützen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, ich war zwiegespalten, was ich von der Figur des Coburn halten sollte, denn dieser hat eindeutig einen sehr "dunklen Touch", auch wenn er sich selbst zu den "guten" zählt. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.

Eisige Glut

Leapunch

07. Februar 2016

Packende Spannung ab der ersten Seite

Ein schönes Cover, sehr edel und schlicht gehalten und doch sehr aussagekräftig. Ich wollte schon lange mal ein Buch von Sandra Brown lesen, da ich sehr viel gutes über sie gehört habe aber es ist doch immer etwas dazwischen gekommen, diesem Buch konnte ich jedoch nicht widerstehen und ich habe nicht eine Seite bereut und es wird auch sicherlich nicht das letzte Buch von Sandra Brown sein, das ich lesen werde.

Der Schreibstil ist sehr spannend, gut recherchiert und detailreich, die Charaktere sind zudem sehr bildlich beschrieben, was mich immer ganz besonders freut, denn ich kann dann einen besseren Draht zu den Charakteren aufbauen. Das einzige was mich etwas gestört hat war, dass es trotz der guten Spannung relativ vorhersehbar war. Die ein oder andere Überraschung hat die Autorin dann trotzdem noch bereit gehalten, was das ganze wieder ein bisschen besser machte. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man bei einem Thriller/Krimi, die Handlung vorhersehen kann, aber wie schon gesagt war es Gott sei dank nicht so schlimm.

Die Beziehung von Dawson und Amelia war auch einer der Gründe warum ich das Buch so interessant fand, sie scheinen trotz ihrer offensichtlichen Zuneigung immer wieder Probleme in ihrer Beziehung zu haben und genau diese Probleme, bzw. die Beziehung macht den größten Teil des Buches aus. Der verworrene und brutale Mordfall sowie die Ermittlungen geraten etwas in den Hintergrund, das macht die Geschichte für mich aber nicht schlechter, denn die Mischung ist einfach gelungen. Schnelle wird klar das es Verbindungen gibt und so geht es immer spannender weiter.

Dank der sehr interessanten und vor allem sympathischen Protagonisten Dawson und Amelia, bin ich sehr gut in die Geschichte gekommen und die Entwicklung der Story war sehr spannend, es fiel wieder einmal schwer das Buch aus der Hand zu legen und genau das ist der Sinn eines Buches. Ich bin trotz der Vorhersehbarkeit der Geschichte sehr begeistert und bin froh, das Buch gelesen zu haben.

Fazit:

Ein wirklich interessanter Thriller, wer endlose Ermittlungen und Morde sucht, der ist hier falsch aber wer einfach mal wieder ein gutes und spannendes Buch lesen möchte und offen für zwei wirklich sympathische Protagonisten ist, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Der einzige Minuspunkt ist die Vorhersehbarkeit der Story aber viele andere Faktoren machen das wieder gut.

Eisnacht

Mel

31. Januar 2016

Eisnacht

Die Geschichte um Lilly und den vermeintlichen Mörder Ben Tierney im eingeschneiten Haus fand ich zwar anfangs noch ganz spannend, allerdings zog sich die Geschichte je weiter man kam, immer mehr in die Länge und gegen Ende wurde es mir dann doch zu schmalzig und zu klischeehaft. Die romantischen Passagen wollten mir nicht so recht zwischen dem ganzen Thrill gefallen. Auch das ständige obszöne Fluchen empfand ich als übertrieben und einfach unnötig, aufgrund der Persönlichkeiten mancher Charaktere auch einfach als nicht nachvollziehbar.

Mein Fazit
Die Grundidee war interessant, der weitere Aufbau der Story aber war zäh und klischeebeladen. Mir hat es leider nicht gefallen

Eisige Glut

Charming Books

20. Januar 2016

spannungsgeladener Roman mit einer zarten Liebesgeschichte


Klappentext:
Albträume und Schlaflosigkeit sind die ständigen Begleiter des Journalisten Dawson Scott. Bis er von einem Fall erfährt, der zur Story seines Lebens wer-den könnte: Ein Mann soll einen grausamen Doppelmord an seiner Frau und deren Geliebten verübt haben. Scott erhält einen entscheidenden Hinweis: Ei-nes der Opfer, Jeremy Wesson, soll der Sohn eines Terroristenpaares sein, das nie gefasst wurde. Auf eigene Faust beginnt Scott zu ermitteln und versucht, über die attraktive Amelia Nolan, Jeremys Exfrau, an Informationen zu gelangen. Was er schließlich aufdeckt, ist mehr als erschreckend ...

Meinung:
Ich bin ein absoluter Sandra Brown Fan und hab wirklich schon viele Romane von ihr gelesen, welche mich absolut begeistert haben. Und auch dieses wun-dervolle Buch kann sich definitiv einreihen.

Das Buch startet mit einem Prolog der einem den Einblick auf ein Terroristen-paar gewährt, Carl Wingert und Flora Stimel, sowie den FBI Agenten Gary Headly – dem es nicht gelungen ist dieses Pärchen zu fassen.
Hier wird schon ein extremer Spannungsbogen aufgebaut der einen absolut mitreißt und man somit schon total gespannt ist wie es weiter geht.
Kurz vor der Pensionierung von Gary Headly, dem FBI Agenten, stößt er auf interessante Neuigkeiten und vermutet eine heiße Spur. In diesem Kontext bittet er seinen Patensohn Dawson Scott, der von Beruf Journalist ist, um Hilfe. Dawson selbst wittert eine Story und macht alles Menschenmögliche machbar um diese auch zu bekommen. Die Zielperson ist die Zeugin Amelia Nolan die aufgrund eines schrecklichen Ereignisses ganz schnell vom möglichen Täter zum Opfer wird, denn aufgrund Ihrer Aussage wird sie zur Zielscheibe und die Geschehnisse nehmen Ihren Lauf.

Wie in vielen Sandra Brown Romanen bahnt sich zwischen den beiden „Haupt-protagonisten“ eine Lovestory an. Welche erfrischend prickelnd ist und trotz dessen die Spannung einem nicht los lässt. Es ist einfach eine nette entfachte Liebesgeschichte die so nebenbei läuft. Sie macht aber für mich nicht den Großteil des Buches aus, welches die ganze Zeit über einen hohen Spannungs- und Suchtfaktor besitzt. Man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen und die ganze Zeit einfach nur lesen, lesen, lesen und wissen wie es weiter geht. Dass manche Sachen schon recht frühzeitig aufgelöst werden und in der Hinsicht dem Leser schon die Scheuklappen von den Augen nimmt, stört in keinster Weise. Dieses Buch überzeugt mit vielen überraschenden Wendungen die auf mich, als Leser, einprasseln und mit denen man nicht rechnet da man vorher in die Irre geleitet wurde. Dazu besticht dieser Roman ebenfalls von der Leichtigkeit der Autorin und Ihrer bildlich fesselnden Schreibweise.

Fazit:
Ein durchweg spannungsgeladener Roman mit einer zarten Liebesgeschichte im Gepäck. Mich hat das Buch überzeugt und gefesselt von vorne bis hinten.
,Klappentext:
Albträume und Schlaflosigkeit sind die ständigen Begleiter des Journalisten Dawson Scott. Bis er von einem Fall erfährt, der zur Story seines Lebens wer-den könnte: Ein Mann soll einen grausamen Doppelmord an seiner Frau und deren Geliebten verübt haben. Scott erhält einen entscheidenden Hinweis: Ei-nes der Opfer, Jeremy Wesson, soll der Sohn eines Terroristenpaares sein, das nie gefasst wurde. Auf eigene Faust beginnt Scott zu ermitteln und versucht, über die attraktive Amelia Nolan, Jeremys Exfrau, an Informationen zu gelangen. Was er schließlich aufdeckt, ist mehr als erschreckend ...

Meinung:
Ich bin ein absoluter Sandra Brown Fan und hab wirklich schon viele Romane von ihr gelesen, welche mich absolut begeistert haben. Und auch dieses wun-dervolle Buch kann sich definitiv einreihen.

Das Buch startet mit einem Prolog der einem den Einblick auf ein Terroristen-paar gewährt, Carl Wingert und Flora Stimel, sowie den FBI Agenten Gary Headly – dem es nicht gelungen ist dieses Pärchen zu fassen.
Hier wird schon ein extremer Spannungsbogen aufgebaut der einen absolut mitreißt und man somit schon total gespannt ist wie es weiter geht.
Kurz vor der Pensionierung von Gary Headly, dem FBI Agenten, stößt er auf interessante Neuigkeiten und vermutet eine heiße Spur. In diesem Kontext bittet er seinen Patensohn Dawson Scott, der von Beruf Journalist ist, um Hilfe. Dawson selbst wittert eine Story und macht alles Menschenmögliche machbar um diese auch zu bekommen. Die Zielperson ist die Zeugin Amelia Nolan die aufgrund eines schrecklichen Ereignisses ganz schnell vom möglichen Täter zum Opfer wird, denn aufgrund Ihrer Aussage wird sie zur Zielscheibe und die Geschehnisse nehmen Ihren Lauf.

Wie in vielen Sandra Brown Romanen bahnt sich zwischen den beiden „Haupt-protagonisten“ eine Lovestory an. Welche erfrischend prickelnd ist und trotz dessen die Spannung einem nicht los lässt. Es ist einfach eine nette entfachte Liebesgeschichte die so nebenbei läuft. Sie macht aber für mich nicht den Großteil des Buches aus, welches die ganze Zeit über einen hohen Spannungs- und Suchtfaktor besitzt. Man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen und die ganze Zeit einfach nur lesen, lesen, lesen und wissen wie es weiter geht. Dass manche Sachen schon recht frühzeitig aufgelöst werden und in der Hinsicht dem Leser schon die Scheuklappen von den Augen nimmt, stört in keinster Weise. Dieses Buch überzeugt mit vielen überraschenden Wendungen die auf mich, als Leser, einprasseln und mit denen man nicht rechnet da man vorher in die Irre geleitet wurde. Dazu besticht dieser Roman ebenfalls von der Leichtigkeit der Autorin und Ihrer bildlich fesselnden Schreibweise.

Fazit:
Ein durchweg spannungsgeladener Roman mit einer zarten Liebesgeschichte im Gepäck. Mich hat das Buch überzeugt und gefesselt von vorne bis hinten.

Eisige Glut

Szymanski

14. Januar 2016

Spannungsgeladener und rasanter Thriller

Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt, der Klappentext überzeugte mich sofort und ich musste einfach wissen welch Story sich hinter diesem Cover verbirgt!
Ich muss gestehen das es mein erstes Buch der Autorin war, das machte mich natürlich noch neugieriger.

Das Buch beginnt mit einem überaus spannenden Prolog, in diesem lernt der Leser das Terroristenpaar Carl und Flora kennen.
Dieser Prolog schaffte es die Spannung grandios zu steigern, doch auch nach dem Prolog geht es spannend weiter.
Ohne langes Vorreden geht die Autorin gleich zur Sache und ich lernte den Hauptcharakter Dawson kennen.
Dieser ist gerade aus Afghanistan zurück gekehrt, durch die Erlebnisse dort ist er traumatisiert.
Sein Patenonkel überzeugt Dawson von einem Mordfall zu berichten, als Dawson schließlich auf eigene Faust auf Spurensuche geht ahnt er nicht was er noch entdecken wird....

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Sobald ich mit dem lesen begonnen habe konnte ich diesen Thriller nicht mehr aus der Hand legen.
Die Autorin schreibt detailliert und bildgewaltig.

Die Charaktere sind authentisch und realistisch beschrieben. Dawson ist ein außergewöhnlicher Charakter der mir schnell sympatisch wurde.
Die Handlung war einfach unglaublich spannend, mehrmals habe ich den Atem angehalten.
Durch geschickte Wendungen und Irrungen blieb dieser Thriller für mich bis zum Ende völlig unvorhersehbar.

Das Ende bietet hier noch mal einen Showdown in dem schließlich alles Handlungsstränge zusammenlaufen.
Einfach grandios.

Zusammenfassend gesagt ist dieser Thriller spannungsgeladen, fesselnd und ziemlich rasant.
Für dieses Buch gibt es eine klare Empfehlung.
Ein Muss für jeden Thriller Fan und ein Muss für Fans der Autorin!

Fazit:

Mit Eisige Glut ist der Autorin ein spannungsgeladener und rasanter Thriller gelungen der durch seine geschickten Wendungen völlig unvorhersehbar ist.
Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl, 5 Eulen!!!

Eisige Glut

Lines Bücherwelt

14. Januar 2016

Spannungsgeladener und rasanter Thriller

Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt, der Klappentext überzeugte mich sofort und ich musste einfach wissen welch Story sich hinter diesem Cover verbirgt!
Ich muss gestehen das es mein erstes Buch der Autorin war, das machte mich natürlich noch neugieriger.

Das Buch beginnt mit einem überaus spannenden Prolog, in diesem lernt der Leser das Terroristenpaar Carl und Flora kennen.
Dieser Prolog schaffte es die Spannung grandios zu steigern, doch auch nach dem Prolog geht es spannend weiter.
Ohne langes Vorreden geht die Autorin gleich zur Sache und ich lernte den Hauptcharakter Dawson kennen.
Dieser ist gerade aus Afghanistan zurück gekehrt, durch die Erlebnisse dort ist er traumatisiert.
Sein Patenonkel überzeugt Dawson von einem Mordfall zu berichten, als Dawson schließlich auf eigene Faust auf Spurensuche geht ahnt er nicht was er noch entdecken wird....


Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Sobald ich mit dem lesen begonnen habe konnte ich diesen Thriller nicht mehr aus der Hand legen.
Die Autorin schreibt detailliert und bildgewaltig.

Die Charaktere sind authentisch und realistisch beschrieben. Dawson ist ein außergewöhnlicher Charakter der mir schnell sympatisch wurde.
Die Handlung war einfach unglaublich spannend, mehrmals habe ich den Atem angehalten.
Durch geschickte Wendungen und Irrungen blieb dieser Thriller für mich bis zum Ende völlig unvorhersehbar.

Das Ende bietet hier noch mal einen Showdown in dem schließlich alles Handlungsstränge zusammenlaufen.
Einfach grandios.

Zusammenfassend gesagt ist dieser Thriller spannungsgeladen, fesselnd und ziemlich rasant.
Für dieses Buch gibt es eine klare Empfehlung.
Ein Muss für jeden Thriller Fan und ein Muss für Fans der Autorin!

Fazit:

Mit Eisige Glut ist der Autorin ein spannungsgeladener und rasanter Thriller gelungen der durch seine geschickten Wendungen völlig unvorhersehbar ist.
Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl, 5 Eulen!!!

Eisige Glut

Happy End Bücher.de-Nicole

11. Januar 2016

Ausgeklügelte Crimestory und unterhaltsame Lesemomente vs. gewisse Kritikpunkte...

Seit Ende der 70er Jahre, ist das Verbrecherpärchen Carl Wingert und Flora Stimel bereits auf der Flucht vor dem FBI. Ihnen werden zahlreiche Morde zur Last gelegt, doch bislang ist es der Polizei nicht gelungen, das flüchtige Paar zu fangen. Ein Zustand, den der FBI’ ler Gary Headly zu gerne berichtigen würde, doch trotz seines Einsatzes, sind Wingert und Stimel wie vom Erdboden verschluckt. Kurz vor Headlys Pensionierung jedoch ergibt sich durch Zufall eine heiße Spur. Eine Frau und ihr Geliebter wurden vom Ehemann der Frau umgebracht und die DNA des Geliebten weist die gleiche DNA auf, die einst auf einer Babydecke im Haus des Mörderpärchens gesichert werden konnte. Somit scheint es so, als ob Jeremy Wessens, ein Ex-Elitesoldat mit Auszeichnung, der Sohn von Carl und Flora gewesen ist.

Headlys Patensohn, der Journalist Dawson Scott, wird daher von Headly gebeten, an der Verhandlung teilzunehmen, bei der der Mörder von Jeremy abgeurteilt werden soll.
Im Gerichtssaal wird Dawson auf eine wichtige Zeugin aufmerksam- Amelia Nolan, Jeremys Ex-Frau, weckt sein Interesse. Er hofft, über sie an wichtige Informationen heranzukommen, die ihm womöglich eine Story liefern können. Da sich Amelia, zusammen mit ihren Söhnen, den Sommer über in einem kleinen Strandhaus am Meer einquartiert hat, mietet er kurz entschlossen das Haus nebenan an und sucht ihre Nähe. Doch Amelia ist alles andere als erbaut, als sie Dawson beim „stalken“ erwischt. Selbst als sie erfährt, dass Dawson ein ernstzunehmender Journalist ist, weist sie ihn zunächst in seine Schranken. Als jedoch Amelias junge Hausangestellte ermordet wird, wendet sich das Blatt, da Dawson Amelia endlich klar machen kann, dass sie und ihre Söhne sich womöglich in großer Gefahr befinden …

„Eisige Glut“ entwickelt sich etwas anders, als andere Thriller und Romantic Suspense Titel der Autorin. Und auch in Sachen Spannung lässt es Sandra Brown diesmal etwas langsamer angehen. Man erfährt zunächst etwas über eine gefährliches kriminelles Pärchen, das seit über 30 Jahren auf der Flucht ist. Die Brücke zwischen „gestern“ und heute“ schlägt deren Sohn Jeremy, der einst als glücklicher Familienvater und Ehemann erschien und der wegen posttraumatischer Belastungsstörungen plötzlich ein ganz anderer Mensch wurde. Ein gewalttätiger Mann, der Amelia dazu trieb, eine Scheidung anzustreben. Aber auch der Journalist Dawson leidet seit Einsätzen in Kriegsgebieten unter schweren traumatischen Störungen; somit ist er ganz froh über die Ablenkung, die ihm sein Patenonkel beschert.

Doch ausgerechnet die posttraumatischen Belastungsstörungen werden hier leider ein wenig zu sehr zur Nebensache degradiert; so überwindet Dawson diese und auch seinen übermäßigen Alkoholkonsum nebst Tabletteneinnahme, gegen Ende des Romans so unspektakulär, dass ich diesen Punkt ziemlich unglaubwürdig beschrieben empfand.
Und auch die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Amelia und Dawson fand ich völlig unnötig, da die Kriminalhandlung an sich schon genug Interessantes zu bieten hatte; Fans romantischer Lektüre werden aber sicherlich begeistert sein, da es die Autorin dazu nicht versäumt, ihrem Heldenpaar ausreichend Dialoge auf den Leib zu schreiben, die ihre Annäherung und Liebe füreinander untermauern.
Zudem sind Amelia und Dawson durchaus charismatische Akteure, zwischen denen es gehörig knistert.

Allerdings lässt Sandra Brown ihre Leser sehr schnell in die Karten schauen, was die eigentlich ausgeklügelte Kriminalstory angeht. Vieles entwickelt sich vorhersehbar, jedoch zumindest was einen Punkt betrifft, hält sie eine heftige Überraschung parat, die auch mich verblüfft hat.

Und dennoch gegen Ende schlichen sich einige Längen ein, für meinen Geschmack zog sich das „Showdown“ dann etwas zu schleppend und lang hin. Und auch in Sachen „Bösewichter“ konnte mich Sandra Brown nicht so sehr überzeugen wie sonst. Ich hatte einfach ein Problem damit, Jeremys blinde Hingabe seinem Vater Carl gegenüber, nachzuvollziehen und auch Floras Tagebucheinträge haben mich beim Lesen eher gelangweilt, weil man darin nichts wirklich Bahnbrechendes, was für den Storyverlauf wichtig gewesen wäre, erfährt.

Und trotz meiner doch zahlreichen Kritikpunkte, spricht es für das Schreibtalent der Autorin, dass ich den Roman trotz gewisser Längen in der zweiten Hälfte, nicht zur Seite legen mochte.
Ich war einfach auch neugierig darauf, in Erfahrung zu bringen, ob Dawson und Headly Recht mit ihrer Vermutung hatten, in Bezug auf Jeremys Verbleib.

Kurz gefasst: Zwar, wie ich finde, nicht unbedingt einer von Sandra Browns besten Romantic Suspense Titeln, doch bietet „Eisige Glut“ dennoch eine ausgeklügelte Crimestory und unterhaltsame Lesemomente, wenn es auch kleine Kritikpunkte zu bemängeln gibt.

Eisige Glut

Conny G.

09. Januar 2016

Spannende Unterhaltung

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog der ein Ereignis im Jahr 1976 schildert, dass in Golden Branch, Oregon, stattgefunden hat. Wir erleben das Terroristenpaar Carl Wingert und Flora Stimel sowie den FBI-Agenten Gary Headly. Auf dieses Ereignis wird im Verlauf der Geschichte öfter Bezug genommen, so dass der Prolog hier eine gewisse Grundlage legt. Was weiter in der damaligen Zeit geschah, erfährt man durch Tagebucheinträge von Flora Stimel, die immer wieder eingestreut werden und so dem Leser ab und zu einen kleinen Vorsprung beim Erkennen der Zusammenhänge bieten.

Nach diesem Prolog hält sich die Autorin nicht lange mit Vorgeplänkel auf, sondern führt gleich die Hauptpersonen der Geschichte ein.
Der Journalist Dawson Scott ist erst seit kurzer Zeit zurück aus Afghanistan und von den Erlebnissen dort traumatisiert.
Sein Patenonkel, FBI-Agent Gary Headly, schafft es aber dennoch ihn davon zu überzeugen, dass er von einem Mordprozess berichten soll. Eines der Opfer soll der Sohn des Terroristenpaares sein, das Headly schon seit vielen Jahren erfolglos jagt.
Als Zeugin in diesem Prozess wird Amelia Nolan, die Ex-Frau des Opfers, befragt und weckt Dawsons Interesse. Er bleibt in ihrer Nähe, weil er sich erhofft, mehr Informationen über das Opfer zu bekommen, dessen Leiche nie gefunden wurde.

Anfangs ist die Geschichte noch nicht so sehr spektakulär und es gibt ausreichend Gelegenheit, die Protagonisten kennenzulernen.
Schnell ist auch klar, welche Art von Beziehung sich zwischen Amelia und Dawson entwickeln wird. Das braucht aber jede Menge Zeit, doch ständig ist eine prickelnde Anziehungskraft zwischen den beiden zu spüren.
Als im Umfeld von Amelia, die Mutter von zwei kleinen Jungen ist, merkwürdige Dinge geschehen, beginnt sich die Spannung aufzubauen. Spätestens als dann ein Mord geschieht, steigert sich die Spannung mehr und mehr und das Buch hat mich nicht mehr losgelassen.
Es finden sich immer mehr Puzzleteile und ganz allmählich bekommt man eine Ahnung, was geschehen sein könnte.
Auch wenn bereits etwa in der Hälfte des Buches das erste Geheimnis gelüftet wird, schadet das der Spannung auf keinen Fall. Die Autorin hält noch viele weitere Wendungen und Überraschungen bereit. Sie führt ganz allmählich alle Fäden zusammen und immer wenn ich dachte, nun wäre alles aufgeklärt, setzte sie noch "einen drauf" und sorgte mit einer weiteren Wendung bzw. Enthüllung noch einmal für eine Steigerung.

"Eisige Glut" hat mich durchgehend gefesselt, weil sich die Spannung langsam aufbaute und häufig steigerte.
Die Verknüpfung einer Geschichte aus der Vergangenheit und deren Bedeutung für einige Personen mit den Ereignissen in der Gegenwart ist gelungen und schlüssig.
Der romantische Teil der Geschichte und die Krimihandlung sind ausgewogen, wie man es auch von anderen Büchern der Autorin gewöhnt ist.
Die Protagonisten sind facettenreich und authentisch. Besonders Amelia war mir sympathisch, weil sie ihrer Linie treu bleibt und sich nicht unterkriegen lässt.
Auch der schon ältere FBI-Agent Headly hat mir gut gefallen, weil er ein "Vollblutpolizist" ist und für Gerechtigkeit sorgen will.
Aber auch die Nebencharaktere, wie z. B. die Rechercheurin Glenda, die man nie so richtig kennenlernt, oder Headlys Ehefrau, sind gut dargestellt und ergänzen die Geschichte wunderbar.

Sandra Browns neuer Thriller hat mich begeistert, mit seinem tollen Aufbau überzeugt und mich in spannenden Lesestunden gut unterhalten!


Fazit: 5 von 5 Sternen

Eisige Glut

Belles Leseinsel

05. Januar 2016

Er wird nicht ruhen



Reporter Dawson Scott ist gerade aus Afghanistan zurückgekehrt und hat eigentlich überhaupt kein Interesse daran über einen Mordfall zu berichten, auch wenn die Details noch so grausam zu sein scheinen. Doch sein Patenonkel und FBI-Agent Gary Headley überzeugt ihn davon, dass es sich lohnt über den Fall zu berichten, denn der Ermordete soll der Sohn eines Terroristenehepaares sein, welches Headley schon seit Jahrzehnten erfolglos jagt. Dawson trifft im Gerichtssaal auf Amelia Nolan, der Witwe des Ermordeten und sein Interesse an dem Fall ist geweckt. Bei seinen Recherchen deckt Dawson Informationen auf, die sich als lebensgefährlich für alle Beteiligten herausstellen sollen.

Seit Dawson aus Afghanistan zurückgekehrt ist plagen ihn Alpträume und Schlaflosigkeit, was er mit Tabletten und Alkohol versucht in den Griff zu kriegen. Da kommt der Anruf seines Patenonkels mehr aus unpassend, als dieser ihn bittet, über einen Mordfall zu berichten. Ein Mann soll seinen Ehefrau und deren Liebhaber getötet und anschließend an seine Hunde verfüttert haben. Das Brisante an dem grausamen Fall: Bei dem Liebhaber handelt es sich um Jeremy Wesson, der laut Überprüfung seiner DNA der Sohn eines Terroristenpaares sein soll, den Agent Headley bereits seit mehr als 40 Jahren erfolglos sucht. Nur seinem Patenonkel zuliebe macht sich Dawson auf den Weg in den Gerichtssaal in dem er prompt auf die attraktive Witwe von Jeremy Wesson trifft.

Mit „Eisiger Glut“ hält man einen Thriller in der Hand, der anfangs noch nicht einmal die Grundzüge eines Krimis zeigt. Doch das stört in keiner Weise, da Sandra Brown es bestens versteht, ihr Leser von der ersten Seite an zu unterhalten. So bizarr der Mordfall ist, so rätselhaft entwickelt sich die Geschichte, wobei man natürlich von Anfang ganz genau weiß, wohin die Beziehung zwischen Amelia und Dawson führen wird. Natürlich geht dies ohne scheinbar unüberwindbaren Hindernissen und Problemen nicht vonstatten und somit ist mal wieder der Weg das Ziel. Die Beziehung zwischen Dawson und Amelia steht während des gesamten Romans klar im Mittelpunkt, die Thrillerhandlung ist eher Nebenschauplatz und schnell ist auch klar, was bzw. wer hinter den merkwürdigen Vorkommnissen steckt, die im Umfeld von Amelia geschehen.

Doch so vorhersehbar die Entwicklung der Story ist, Sandra Brown ist es dennoch gelungen, den einen oder anderen Überraschungseffekt einzubauen, der es wirklich in sich hat. Die Geschichte gestaltet sich durchweg sehr unterhaltsam und packend, auch dank der beiden wirklich sehr sympathischen Protagonisten, die ihre Ecken und Kanten haben. Allerdings darf man hier in Sachen Problembewältigung nichts Tiefsinniges erwarten. So wird Dawsons posttraumatische Belastungsstörung, welche er mit Pillen und Alkohol versucht in den Griff zu bekommen doch recht lapidar abgetan und gilt eigentlich mehr oder weniger nur als Alibifunktion, da sie zur Vergangenheit von Jeremy und somit zur Story passt.

Fazit: Ein Thriller ist etwas anderes, aber Sandra Brown versteht es dennoch bestens, ihre Leser von der ersten Seite an hervorragend zu unterhalten.

Eisige Glut

Tines Bücherkiste

05. Januar 2016

Der Leser wird völlig in seinem Bann gezogen

Den letzten Sandra Brown Thriller habe ich glaub vor 10 Jahren gelesen :-) Umso mehr habe ich mich jetzt darauf gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Sie weiss einfach, wie man die Leser bei Laune halten kann :-)

Man manchen Stellen ist der Thriller durchaus vorhersehbar und man ahnt schon früh, in welche Richtung die Beziehung zwischen dem Journalisten Dawson Scott und der Witwe Amelia Nolan geht wird. Aber nichts desto trotz ist die Story um den Ermordeten gut.
Es ist kein typischer Thriller, eben weil man das ein oder andere schon vorher sehen kann, aber Sandra Brown versteht es trotzdem den Leser in seinen Bann zu ziehen.