SANDRA BROWN
Sandra Brown

Sanfte Rache

Thriller

Eine junge Frau, die spurlos verschwindet, ein geheimisvoller Fremder und ein Schneesturm, vor dem es kein Entkommen gibt …

An einem eisigen Wintermorgen verschwindet die Kinderärztin Emory Charbonneau bei einer Joggingrunde auf einer einsamen Bergstraße spurlos. Ihr Mann Jeff meldet sie als vermisst, doch als die Ermittlungen endlich beginnen, ist die Spur bereits kalt. Während die Polizei Jeff selbst verdächtigt, erwacht Emory in Gefangenschaft eines geheimnisvollen Mannes. Sie versucht alles, um ihm zu entkommen, muss aber schnell feststellen, dass die wahre Bedrohung für ihr Leben nicht von ihrem Entführer ausgeht. Und obwohl sie weiterhin Angst vor ihm hat, sprühen zwischen den beiden bald auch die Funken der Leidenschaft …

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Pressestimmen

  • »Sandra Brown ist ein Krimi der Spitzenklasse gelungen. Spektakulär konstruiert und gewohnt souverän geschrieben.« Westfalenpost

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Es gibt bessere Bücher der Autorin

Name: Martinas Buchwelten Datum: 15. Mai 2017

Die Thriller oder Spannungsromane von Sandra Brown lese ich schon jahrelang sehr gerne. Ich würde sie eher unter Ladythriller einordnen, denn außer der Spannung finden wir auch immer wieder eine aufkommende Liebesbeziehung. Sie nimmt allerdings nie so viel Raum ein, wie bei ihrer amerikanischen Autorenkollegin Karen Rose, sondern bleibt eher im Hintergrund. Bei "Sanfte Rache" ist dies ebenso, auch wenn der Schuss Romantik/Erotik eher erst im letzten Teil zu finden ist.

In ihrem neuersten Roman lernen wir Emory Charonneau kennen. Sie ist Kinderärztin und ein richtiger Gutmensch. Gemeinsam mit ihren beiden Arztkollegen führt sie eine Gemeinschaftspraxis, die sehr erfolgreich ist. Zurzeit trainiert sie fleißig für einen Wohltätigkeitslauf - einen Marathon, den sie selbst organisiert hat. Am Wochenende möchte sie in den Bergen North Carolinas noch trainieren und bespricht mit ihrem Ehemann noch die Route. Dabei kommt es zu einem heftigen Streit, als Emory beschließt noch einen Tag länger in der unwirtlichen Region zu bleiben. So meldet ihr Ehemann Jeff sie auch erst nach dem Wochenende als vermisst, was ihn von Beginn an zum Hauptverdächtigen der Polizei macht.
Bevor Emory überhaupt gesucht wird, erwacht sie in einer einsamen Berghütte mit einer großen Platzwunde am Hinterkopf. Der sehr schweigsame und geheimnisvolle Mann, der wie ein Einsiedler ohne Strom und Verbindung zur Außenwelt lebt, versucht alles, damit sie nicht entkommen kann. Er erzählt ihr, dass er sie bewusstlos im Schnee gefunden und in seine Hütte gebracht hat. Die schlechten Wetterbedingungen spielen ihm dabei in die Hände und so sitzen sie in ihrer einsamen Bleibe fest. Doch bald ahnt nicht nur Emory, sondern auch der Leser, dass die Gefahr nicht von diesem Mann ausgeht, sondern sie draußen in den Bergen und im Wald zu finden ist.....

Die erste Hälfte ist gewohnt spannend geschrieben und man überlegt fieberhaft, wer hinter dem Überfall auf Emory steckt und welches Spiel der Entführer spielt. Es entwickelt sich ein Gespinst aus Lügen und Intrigen, das sich nach und nach zu entwirren beginnt. In der Mitte schleichen sich allerdings ein paar Längen in die Geschichte, die aber beim spannenden Finale schnell vergessen sind. Besonders die überraschende Wendung kurz vor Schluss ist der Autorin absolut gelungen!

Was mir nicht gefallen hat, war der Hintergrund des Entführers und seine Geschichte, die ich als ziemlich konstruiert und unglaubwürdig empfand. Die Charakterbeschreibungen der ermittlenden Detectives, wie Special Agent Jack Connell vom FBI oder die örtlichen Polizisten, Knight und Grange, die das Verschwinden von Emory untersuchen, sind zwar gelungen, aber wie von der Autorin gewohnt, einseitig dargestellt. Diese typische amerikanische schwarz-weiß Malerei der Charaktere finden wir leider sehr oft bei Autoren und Autorinnen aus den Vereinigten Staaten. Selten erleben wir Figuren, die nicht in dieses Schema fallen. Das ist schade und schmälert in letzter Zeit immer mehr meine Lesefreude.
Mit überraschenden Wendungen und einem Schuss Romantik bleibt sich die Autorin ihrem Stil treu, wobei ich allerdings schon bessere Bücher von ihr gelesen habe.

Fazit:
Ein durchschnittlicher Thriller aus der Feder von Sandra Brown, der in der Mitte ein paar Längen aufweist, aber mit einem spannenden Finale aufwarten kann. Mit dem Quäntchen Romantik entsteht ein weiterer typischen Roman der Autorin.Ganz nett, aber es gibt Besseres von der Autorin.

gut gelungen!

Name: bumblebeesworld Datum: 1. Mai 2017

Zum Inhalt:

Es geht in diesem Hörbuch um die beiden Hauptpersonen Jeff und Emory. Die Geschichte wird meistens aus der Sicht von Emory erzählt, es kommen aber auch Abschnitte aus der Sicht von anderen Beteiligten vor.
Emory geht alleine in den Bergen laufen, wird dann niedergeschlagen und wacht in einer fremden Berghütte wieder auf. In dieser Hütte lebt ein Mann, der zwar freundlich zu ihr ist, sie aber nicht mehr gehen lässt und ihr auch seinen Namen nicht verraten will. Emory arbeitet als Kinderärztin und ist dort bei allen Kollegen sehr beliebt. Während ihr Mann Jeff sie bei der Polizei als vemisst meldet und diese sich auf die Suche macht, entwickeln sich zwischen dem unbekannten Mann und Emory sexuelle Gefühle. In der Zwischenzeit wird Jeff von der Polizei als Hauptverdächtiger wahrgenommen, bis Emory plötzlich wieder auftaucht. Sie erzählt der Polizei keine Einzelheiten zu ihrer Entführung und die Suche nach dem unbekannten Mann beginnt.



Meine Meinung:

Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen. Es ist wirklich sehr schön vertont und es macht Spaß dem Geschehen zu folgen, was an der angenehmen Stimme der Sprecherin liegt.
Trotz allem fand ich es nicht immer leicht den Handelnden zu folgen und die Geschehnisse zu verstehen. Dadurch fiel es mir schwer alle Zusammenhänge zu sehen und alle Personen miteinander zu verknüpfen, was mir in normalen Büchern immer deutlich leichter fällt. Zusätzlich fand ich die Verbindungen zwischen den Charakteren teilweise etwas zu weit hergeholt, auch wenn ich es gerade noch im Rahmen fand, zu einem Thriller gehören eben auch einige unerwartete Plot-Twists und Zusammenhänge. Den letzten
Plot-Twist in diesem Thriller fand ich ziemlich gut gelungen, obwohl er (wie immer) etwas abwegig war. Es war gut dargestellt und trotz allem überzeugend.
Die Geschichte an sich hat etwas gebraucht, um in Gange zu kommen und fesselnd zu werden. Nach einiger Zeit, nachdem ich auch die Charaktere etwas kennen gelernt habe, fand ich es jedoch deutlich besser, es wurde wirklich spannend und ich wollte gar nicht mehr aufhören, das Hörbuch zu hören und habe Stunde um Stunde vor dem CD-Player gesessen und zugehört. Das Schicksal von Emory hat mich total gepackt und ich habe immer mit ihr mitgefühlt und für sie gehofft, dass alles wieder gut wird.
Was ich nicht so passend fand, war dass sich zwischen dem unbekannten Mann in der Hütte und Emory eine Sexgeschichte entwickelt hat, die in mehrern Szenen vorkam und die für mich einfach nicht in einen Thriller hineingepasst hat.

Insgesamt würde ich aber sagen, dass es ein wirklich lohnendes Hörbuch war, das eine spannende Geschichte umfasst, die jeder Thrillerfan genießen würde. Ich vergebe also sehr gute 4 von 5 Sternen.

Gut unterhalten

Name: Suse Datum: 9. April 2017

Eine junge Frau, die spurlos verschwindet, ein geheimisvoller Fremder und ein Schneesturm, vor dem es kein Entkommen gibt …


An einem eisigen Wintermorgen verschwindet die Kinderärztin Emory Charbonneau bei einer Joggingrunde auf einer einsamen Bergstraße spurlos. Ihr Mann Jeff meldet sie als vermisst, doch als die Ermittlungen endlich beginnen, ist die Spur bereits kalt. Während die Polizei Jeff selbst verdächtigt, erwacht Emory in Gefangenschaft eines geheimnisvollen Mannes. Sie versucht alles, um ihm zu entkommen, muss aber schnell feststellen, dass die wahre Bedrohung für ihr Leben nicht von ihrem Entführer ausgeht. Und obwohl sie weiterhin Angst vor ihm hat, sprühen zwischen den beiden bald auch die Funken der Leidenschaft …

Die Autorin:
Sandra Brown stammt aus Waco in Texas, USA. Bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte, hatte sie beruflich schon einiges hinter sich gebracht. So hatte sie schon im Fernsehen das Wetter präsentiert sowie als Model, Schauspielerin und Journalistin gearbeitet. Richtig ernst wurde es mit der Schriftstellerei nach ihrem ersten Bestseller „Trügerischer Spiegel“. In der Folge schuf sie sich gewissermaßen ihr eigenes Genre, indem sie in ihren Büchern auf besondere Weise Liebes- und brutale Kriminalgeschichten miteinander verbindet. So gewann sie nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland eine große Fangemeinde. Heute kann Sandra Brown kann ganz gut von ihren Büchern leben. Sie pendelt mit ihrer Familie zwischen den beiden Wohnsitzen in Texas bzw. South Carolina.

Meine Meinung
Ich war sehr skeptisch was dieses Buch betrifft. Ob es wirklich was für mich sein könnte, aber die Thematik hat mich dann doch so angesprochen das ich es lesen wollte.
Ich muss sagen, das die Autorin einen super angenehmen Schreibstil hat in dem man schnell vorran kommt. Es lässt sich leicht lesen und man ist auch sofort in der Geschichte. Mir gefallen auch die Cover immer sehr gut. Nun aber zu Geschichte. Es war besser als erwartet aber auch nicht zu hundertprozent meins. Ich mag Thriller und lese auch Horror, bin daher wirklich viel Spannung gewöhnt und genau diese hat mir hier etwas gefehlt. Es ist alles etwas verwirrend, was nicht schlecht ist und mich auch bei Laune gehalten hat, aber es ist eben kein Spannungsgeladener Thriller. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich aber wieder super. Also wie man merkt schwanke ich hier ein wenig.

Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen. Spannung pur darf man aber nicht erwarten. Es ist ein soluter Thriller der gut unterhält. Ich werde mir auch die anderen Bücher der Autorin noch mal genauer ansehen und vielleicht noch mal eins probieren. Ich gebe ihr auf jeden Fall noch mal eine Chance, denn schreiben kann sie.

Geniales Buch mit vielen Überraschungen

Name: Kleine Bücherinsel Datum: 10. März 2017

Es gibt schon so viele Bücher von Sandra Brown und mir wurden auch schon viele empfohlen, doch irgendwie hatte ich noch nie das Vergnügen, eines ihrer Bücher zu lesen. Mit "Sanfte Rache" habe ich dies geändert und ich hatte ein paar sehr spannende Lesestunden mit dem Buch verbracht.

Emory Charbonneau trainiert für einen von ihr geplanten Wohltätigkeitslauf. Ihr Mann ist von ihrer Lauferei, die sie sehr intensiv betreibt, nicht so begeistert und schon gar nicht möchte er, dass sie für das Training ein Wochenende in die Berge fährt. Die Bedingungen sind dort gerade ideal um den Körper darauf vorzubereiten und da Emory eh das macht, was sie möchte, fährt sie und verschwindet daraufhin spurlos. Als ihr Mann Jeff die Polizei informiert sind die Spuren eiskalt und er gerät schnell ins Visier der Ermittlungen.

Emory erwacht unterdessen in der Gefangenschaft eines Mannes und obwohl sie versucht zu fliehen, erkennt sie schnell, dass die Gefahr nicht von dem fremden Mann ausgeht, sondern draußen lauert.

Meine Erwartungshaltungen waren schon ein wenig höher gewesen, da ich von Sandra Brown schon so viel Gutes gehört habe, doch dieses Buch haben alles Erwartungen noch einmal übertroffen.

Von der ersten Seite an bekommt ein sehr gutes Gespür für die Personen und die Geschichte. Man taucht in das Buch ein und geht mit Emory ihren Weg. Man wird von Anfang an mit Rätseln bedacht und darf richtig schön mit auf die Suche nach der Wahrheit gehen. Das hat mir richtig gut gefallen.

Die Spannung wir konstant aufgebaut, flaut zwar ab und an immer mal wieder ein wenig ab, aber sie bleibt spürbar. Besonders die Frage nach dem geheimnisvollen Mann und was wirklich mit Emory geschehen ist, treiben einen mit dem Lesen voran. Ich wollte es unbedingt wissen.

All das gipfelt in einem großartigen Showdown, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Ich habe wirklich schon mit meiner Lösung gerechnet, für mich war alles klar gewesen. Sandra Brown hat dies sehr geschickt gelöst.

"Sanfte Rache" war mein erstes Buch von Sandra Brown gewesen und ich bereue keine Sekunde, die ich mit diesem Buch verbracht habe. Es war spannend gewesen, man konnte seine eigene Ermittlungsarbeit tätigen und durch den angenehmen Schreibstil, fliegt man durch die Seiten. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Ein unglaublicher Plan

Name: Das Echo vom Alpenrand Datum: 1. März 2017

Emory Charbonneau, ambitionierte Marathonläuferin, hat sich viel vorgenommen. Für den kommenden Lauf, den sie unbedingt gewinnen will, begibt sie sich zum Training auf eine Extremtour auf die verschlungenen Pfade eines weit abgelegenen Nationalparks. Als sie von dieser Tour nicht zurückkommt und auch per Handy nicht zu erreichen ist, meldet ihr Mann Jeff sie als vermißt. Während auf der einen Seite fieberhaft nach Emory gesucht wird, versucht diese sich, nach dem Erwachen aus einer Ohnmacht, vergeblich daran zu erinnern was mit ihr geschehen ist. Der geheimnisvolle Fremde, der sie angeblich gerettet hat, gibt ihr etliche Rätsel auf und sie weiß nicht inwieweit sie ihm trauen kann. Die Beule an ihrem Kopf ist das einzig Reale, doch sie hat keine Ahnung ob sie gestürzt ist oder niedergeschlagen worden ist und wenn ja, von wem? So sehr sie sich auch an das Versprechen ihres Retters klammert, dass er sie, sobald es die Umstände zulassen ins Tal zurück bringen wird, ihr Mißtrauen wird mit jeder Stunde, die sie mit ihm verbringen muss größer. Erst als er ihr eine Art Ultimatum stellt, sieht sie darin eine Chance ihn zur Einhaltung seines Versprechens zu zwingen und so fügt sie sich in ihr Schicksal.

Fazit
Eine abwechslungsreiche Story, die mit einer unerwarteten Auflösung für spannende und unterhaltsame Lesestunden sorgt.

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